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Hintergrundwissen zur Orthomolekularen Medizin

Die Orthomolekulare Medizin

Die orthomolekulare Medizin ist eine alternativmedizinische Methode. Im Mittelpunkt steht die Verwendung von Vitaminen und Mineralstoffen zur Prävention und Behandlung von Krankheiten.
Stoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, essentielle Fettsäuren und Aminosäuren sowie weitere sogenannte Vitalstoffe sind für den Körper und unsere Gesunderhaltung wichtig. Erfolgt eine Unterversorgung mit Mikroorganismen, können Krankheiten und Organschäden entstehen.
Krankheiten führen zu einem biochemischen Ungleichgewicht im Körper. Dieses Ungleichgewicht kann durch eine geeignete, gesunde Ernhährung unter Hinzunahme von Nahrungsergänzungsmitteln ausgeglichen werden. Im Regelfall empfiehlt die orthomolekulare Medizin eine wesentlich höhere tägliche Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen als die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Es ist jedoch darauf zu achten, dass keine Überdosierung erfolgt.

Der individuelle Vitaminbedarf

Der individuelle Bedarf an Vitaminen kann von Mensch zu Mensch erheblich variieren, teilweise bis zum 100-fachen. Es ist bekannt, dass von den sechs Stadien des Vitaminmangels nur bei Stadium fünf und sechs laborchemisch sicher ein Mangel nachgewiesen werden kann. Dabei ist zu beachten, dass im Stadium fünf bereits eine typische Vitaminmangelerkrankung, wie Rachitis, Beri-Beri oder Skorbut, in voller Ausprägung vorliegt. Im Stadium sechs bestehen bereits irreversible Schäden an Organen.

Aus diesem Grund ist eine genaue Bestimmung der Vitaminkonzentration im Blut notwendig. Durch eine spezielle Blutanalyse kann der Mineralstoffstatus und der jeweilige individuelle Bedarf an Vitaminen sicher ermittelt werden.Alternativ eignen sich verschiedene bioenergetische Verfahren, wie Applied Kinesiology. Bei dieser Methode wird getestet, ob Mangelerscheinungen bzw. Bedarf an Mikronährstoffen bestehen.

Nähere Auskunft erhalten Sie in unserer Praxis.

Orthomolekulare Medizin in der Prävention

Sowohl für den Stoffwechsel als auch zur Energiegewinnung werden viele verschiedene Mikronährstoffe benötigt. Daher ist es sinnvoll, in der Prävention nicht einzelne oder einige wenige Mikronährstoffe zuzuführen, sondern gleich eine große Anzahl an Spurenelementen, Vitaminen, Antioxidantien und Mineralstoffen. Ebenso sollten, entsprechend des individuellen Bedarfs, dieses Substanzen in deutlich höherer Dosierung eingenommen werden als von der DGE empfohlen.


     

Orthomolekulare Medizin

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Dr. med. Andrea Stiasny-Simon
Fachärztin für Innere Medizin

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