Zwischen dem 30. und 65. Lebensjahr während der Testo-,
Meno- und Andropause sinken die Blutkonzentrationen zahlreicher Hormone im
Vergleich zum jugendlichen Referenzbereich um 30 bis 80 Prozent stark ab.
Hauptursache für den fortschreitenden Alterungsprozess ist jedoch der
beträchtliche Rückgang des Wachstumshormons, charakterisiert durch die
Somatopause. Die für den Alterungsprozess verantwortliche Problematik ist jedoch
viel komplizierter, als dass man sie nur auf einen fortschreitenden Hormonmangel
reduzieren könnte.
Oft kommen gerade in diesen Lebensphasen von außen noch
weitere kritische Faktoren wie private und berufliche Probleme, falsche
Ernährung, mangelnde Bewegung, negativer Stress hinzu, so dass die Beschwerden
nicht lange auf sich warten lassen. Bei schweren chronischen Erkrankungen wie
Herzschwäche, Diabetes, Rheuma, Asthma, Tumoren können die Hormonwerte noch weit
niedriger liegen. Hinzu kommen ansteigende Defizite an Vitaminen,
Spurenelementen und Antioxidantien.
Zeit lässt sich nicht aufhalten – das Alter schon
Durch gezielte Forschungsarbeiten, zertifizierte
Fortbildung des Arztes und fundierte Information in den Medien werden sinnvolle
Anti-Aging-Konzepte zur Gesunderhaltung und Krankheitsvorsorge entwickelt und
seriös in die Praxis umgesetzt. Hier gibt es keine Patentrezepte, ein solches
Anti-Aging-Programm sollte immer individuell für den Patienten in seiner
derzeitigen Lebenssituation ausgearbeitet werden. Wir unterstützen Sie bei
der Planung Ihres individuellen Anti-Aging-Konzeptes.
Der entscheidende Faktor sind jedoch Sie selbst, denn Sie
müssen den Willen und die notwendige Aktivität zur Änderung ihres Lebensstils
mitbringen.
Emotionen kann man steuern...
Gefühle entstehen im Gehirn. Wut, Angst, Neid, Trauer
oder Verzweiflung mindern die Leistungsfähigkeit, machen krank und beschleunigen
den Alterungsprozess. Schöne Gedanken stärken das Immunsystem, kurbeln die
Selbstheilungskräfte an und verzögern den Alterungsprozess. Stress und Ärger
spülen Adrenalin ins Blut. Dieses Stresshormon ist verantwortlich für
Schlaganfall und Herzinfarkt und lässt uns schneller altern. Positives Denken
ist erlernbar. Durch ein intensives mentales Training lassen sich negative
Gefühle ins Positive verwandeln. Die Produktion der Glückshormone wird angeregt.
Vitalität und Jugendlichkeit lässt sich also auch über Denken
erreichen.
Dr. med. Andrea
Stiasny-Simon Fachärztin für Innere Medizin Sanktjohanserstraße 84 83707 Bad
Wiessee