Schwerpunkte Tegernsee

 

Reizdarmsyndrom – das oft und lange unerkannte Leiden

Durchfall oder Verstopfung, Blähungen, Bauchkrämpfe und Schmerzen – sind einige der häufigsten Symptome des Reizdarm-Syndroms (Colon irritabile oder „irritable bowel syndrome, IBS). Wer davon betroffen ist, leidet. Manchmal Monate, oft sogar Jahre – und weiß sich oft keine Hilfe. Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer.

 

Reizdarm - Einsatzgebiet für die ganzheitliche Medizin

Warum wir in unserer Praxis für ganzheitliche Medizin am Tegernsee Stiasny-Simon dieses Krankheitsbild ansprechen? Weil wir wissen, dass ein kombinierter Ansatz aus Schulmedizin und ganzheitlicher Medizin immer ein Vorteil ist, wenn man es mit komplexen Krankheitsbildern zu tun hat. Und das sogenannte Reizdarm-Syndrom erscheint in vielerlei Formen und kann vielerlei Ursachen haben.

 

Reizdarm - Das Leiden mit den vielen Gesichtern und Ursachen

Laktoseintoleranz oder Reizdarm? Magen-Darm-Infekt oder Reizdarm? Für mich als Fachärztin für Innere Medizin, spezialisiert auf Magen-Darm-Erkrankungen, ist „Reizdarm“ eine Ausschlussdiagnose: Ich schließe erst andere Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen wie Laktoseunverträglichkeit, Magen-Darm-Infektionen, Krebserkrankungen und chronisch entzündliche Darmerkrankungen aus, bevor wir von „Reizdarm“ sprechen. Hinsichtlich der Ursachen des Reizdarms gibt es viele Arbeitsansätze, doch immer noch wenig wissenschaftliche Belege.

 

Gründliche Anamnese – und viele Ansätze, Ihr Reizdarm-Syndrom zu behandeln

Bei Reizdarm ist die Darmbeweglichkeit (Peristaltik / Motilität) gestört. Die Nahrung passiert entweder zu schnell (Durchfall) oder zu langsam den Magen-Darm-Trakt (Verstopfung). Da auch die lokale Immunfunktion gestört sein kann (Darmwand durchlässiger für Keime inkl. erhöhte Immunantwort) und der Serotoninhaushalt (verstärkte Schmerzreize und gestörte Regulation) gestört sein kann – ermittele ich in einer gründlichen Anamnese Ihre bisherige und aktuelle Lebens- und Krankheitsgeschichte: denn erhöhter Stress wie auch u.a. Depression, Fibromyalgie, Fatigue-Syndrom oder chronische Kopfschmerzen können ein Reizdarm-Syndrom begünstigen.

 

Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie Fruktose- und Laktoseintoleranz ausschließen

Laktose- wie auch Fruktoseintoleranz und Zöliakie sollten durch Antikörper- und Atemtests ausgeschlossen werden. Entgiftung (Schwermetallbelastung und andere Stoffe), eine gründliche Darmsanierung mit Probiotika und Orthomolekularer Medizin und eine bewusste Ernährung, viell. sogar psychotherapeutische Begleitung bieten sich in vielen Fällen an. Nach Labor, Ultraschall und Darmspiegelung können wir auch gezielt ganzheitlich gegen Entzündungen Ihres Magen-Darm-Traktes vorgehen. Auch mit Colon-Hydro-Therapie und Homöopathie können gute Ergebnisse erzielt werden.


Es gibt bei Reizdarm also Hoffnung auf Hilfe. Rufen Sie uns an, wir stehen Ihnen auf Ihrem Weg in ein gesünderes Lebensgefühl gerne zur Seite.

 

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Kontakt

Dr. med. A. Stiasny-Simon
Fachärztin für Innere Medizin

Seestraße 20
83700 Rottach-Egern

Tel. +49 8022 / 656 15
Fax +49 8022 / 955 58
praxis@dr-stiasny-simon.de

 

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